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2012-02-22
Übungsweg

 Unisein Übungsweg 

Mit Unisein wird der Geist ver-einfacht.
Er wird befreit von  Konstrukten, all den Gedanken, Vorstellungen
und Ereignissen, die sich als Hindernisse
zu erkennen geben.
Diese Konstrukte sind die Ursache der Verwirrtheit
und Überforderung. Dadurch kommt es zur Trennung
der inneren und äußeren Welt.
 
Dieser Übungsweg bedarf Geduld, Sorgfältigkeit und
Entschlossenheit. Im Laufe der Zeit wird man ruhiger, weniger beeinflussbar
durch äußere Umstände und Ereignisse. Das bringt das Empfinden
von Dankbarkeit, Verständnis und Mitgefühl hervor.
 
Man erkennt, dass die Umstände die Umstände sind und bleiben,
doch sie bereiten keine Schwierigkeiten mehr.
Der Geist hat sich vereinfacht, ist befreit von den Konstrukten, die
gefangen nehmen, beschränken, eingrenzen und abtrennen.

Die Trennung von einem selbst und den anderen hebt sich dadurch auf.
Eine Freude wird wach sich der Welt und den anderen
unvoreingenommen zu erfreuen. Das Problem der Schuld,
die man sich selbst und anderen gibt, wird als
reaktives Muster erkannt.
 
Der Geist hat sich vereinfacht.
Keine Geheimnisse mehr. Einfaches Gewahrsein!
Die Gefangenschaft in den konstruktivistischen Gedankenmustern
hat sich in All-Verbundenheit gewandelt.
Gegenwärtigkeit!
Vergangenheit und Zukunft sind Hier- Jetzt!

Die Wut, die Aufregung, die Hilflosigkeit, die Urteile,
das Selbstmitleid, die Angst  und die Vorstellungen
sind das Arbeitsmaterial. Man braucht nichts
außer die Entschlossenheit sich seiner eigenen gedanklichen Vorgänge
bewusst zu werden. Damit wird die Trennung von Denker und Gedanken,
Beobachter und Beobachtbarem, Erfahrenden
und Erfahrung erkannt;
das Trennung eine Illusion ist.
 
Diese Einsicht bewirkt Gewahrsein.
Eine tief gehende und radikale Transformation des eigenen Geistes
hin zur Einfachheit des Seins -
Freiheit.

Heilung im Sinne von Unisein meint einfach hier und jetzt sein.